Erkenntnisse aus Erfahrungen verankern sich nachhaltig!

Bei fast jedem Action-Painting-Event-Event zeigen sich zusammenhänge zwischen dem Malen im Team und dem Arbeiten im Team. Der Mensch ist, wie er ist. Das ist keine neue Weisheit, dennoch ist es bestechend zu sehen, wie leicht sich eine Teamdynamik während des Malprozesses zu erkennen gibt.

Hier einige Beispiele:

„Ich muss andere gelten lassen“

Alexandra Seils beobachtet den Malprozess eher zurückhaltend, wenn sie jedoch merkt, dass bei einem Spaß-Event Frust aufkommt, lässt sie alle einen Schritt von der Malfläche zurücktreten und erinnert daran, dass alle „zu Wort kommen sollen“. So bei einem Prozess, bei dem ein Teilnehmer die schwungvolle, kräftige Linie immer wieder mit einem breiten Pinsel glatt gestrichen hat. In der Feedback-Runde hat derjenige für sich selbst erkannt, dass er andere mehr gelten lassen muss. – Eine Freude für jeden Team-Coach oder?


„Mehr ist mehr“

A pro pos Formel 1: es gibt Teamplayer, die hören auf, wenn es gut läuft. In dem Malprozess finden einige kein Ende. Ein schönes Erlebnis, wenn man sich die Frage stellt ist weniger mehr oder ist mehr mehr?


„Ich bin nicht kreativ“

Das dachte schon so manche*r Teilnehmer*in. Währen des Malprozesses zeigt sich dann, dass die nicht-kreativen Kollegen oft die Impulse gegeben, die den anderen zur Inspiration dienen.


„Ich kann nicht malen“

Beim Action-Painting-Event geht es zum Glück auch nicht um malen-können, sondern ums Experimentieren, um Abenteuerlust und darum mit seinen Kollegen auf der Malfläche zu spielen. Kein Wollen, kein Müssen, kein Falsch. Das Ergebnis ist ein großartiges, selbstbestimmtes Gefühl, wenn man sich trotz innerer Hürden darauf eingelassen hat.